Ansteuersoftware Scan Motion Control

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Bessere Ergebnisse dank durchgehender Softwarekette

Scanlab, Anbieter von Laser-Scan-Systemen, unterstützt Maschinenbauer bei der Entwicklung neuer Metall-3D-Druck-Anlagen mit abgestimmten Lösungsbausteinen. Dazu gehören hochwertige Laser-Scan-Systeme ebenso wie Ansteuerlösungen für eine effiziente Laserprozessentwicklung und den effektiven Betrieb.

Scan-Motion-Control-Software wird auf auf industrielle Maschinen übertragen. Scanlab

Zur Formnext wurden hochpräzise Bearbeitungsergebnisse des Fraunhofer ILT vorgestellt, die sich mit der neuen Scan-Motion-Control-Software auf industrielle Maschinen übertragen lassen. Durch die Kooperation mit namhaften Software-Herstellern wird eine reibungslose Integration der Ansteuerlösung sichergestellt.

Ansteuerung ist immer wichtiger

Das Herzstück von Laser-Powder-Bed-Fusion-Maschinen (LPBF) für den Metall-3D-Druck ist das integrierte Scan-System im Zusammenspiel mit dem eingesetzten Laser. Scanlab gehört seit den Neunzigerjahren zu den Pionieren in der Entwicklung von Scan-Köpfen für den 3D-Druck. Neben den Hardwarekomponenten gewinnt die Ansteuerung zunehmend an Bedeutung.

Für einen effizienten Betrieb von industriellen Laserbearbeitungsanlagen in der additiven Fertigung sind Steuerungslösungen gefragt, bei denen die gesamte Softwarelandschaft von CAD/CAM über die Maschinensoftware bis hin zur Laserjob-Ausführung abgebildet wird. Scanlab arbeitet mit führenden Anbietern wie Autodesk, Dyndrite sowie Siemens in Kombination mit Aixpath zusammen, um Integratoren aufeinander abgestimmte Lösungsbausteine zur Verfügung zu stellen. So wird die Anlagenentwicklung vereinfacht und die ‚Time-to-Market‘ für neue Laserbearbeitungsmaschinen deutlich verkürzt.

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Flexiblere Laser-Prozesssteuerung und höhere Bauteilqualität

Die jüngst vorgestellte Ansteuersoftware Scan Motion Control erlaubt es, Scan-System, Laser und weitere Peripherie optimal aufeinander abzustimmen. Die Software berechnet aus vorgegebenen Bearbeitungsmustern und Prozessparametern unter Berücksichtigung der physikalischen Grenzen des Scan-Kopfs optimale Trajektorien zur Laserbearbeitung. Der Energieeintrag kann exakt definiert werden, da Geschwindigkeit und Laserleistung synchron geplant, simuliert und angepasst werden. Bisher musste der exakte Scanpfad experimentell ermittelt werden. Dank der Offline-Simulation der Trajektorien kann dies nun bereits am PC überprüft und optimiert werden. So erhält der Prozessentwickler die volle Kontrolle über den Energieeintrag an jedem Ort des Werkstücks. Das vereinfacht die Job-Planung erheblich und Entwicklungszeiten verkürzen sich drastisch.

Bessere Maßhaltigkeit von filigranen Bauteilen

Zudem haben die Experten des Fraunhofer ILT durch die Erprobung der Software in der additiven Fertigung gezeigt, dass es möglich ist, die Maßhaltigkeit von filigranen Bauteilen deutlich zu verbessern. „Mit dem Einsatz von Scan Motion Control konnten wir beispielsweise die Kantenüberhöhung von anspruchsvollen Bauteilen erfolgreich vermeiden – und das nicht nur im Labor. Dank der Software sind die Ergebnisse leicht auf den industriellen Maßstab übertragbar.“, erläutert Dr. Tobias Pichler, Process & Systems Engineering, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT.

Die neue Software ermöglicht Anwendern optimale Bearbeitungsergebnisse mit minimalen Laser-Off-Zeiten. Die Scan-Systeme Fiber Sys, Excelli Scan und Intelli Scan IV sind ‚ready for Scan Motion Control‘. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Software-Anbietern sichert die reibungslose Integrierbarkeit der hochwertigen Komponenten in Laserbearbeitungsmaschinen.

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