Aussteller-Stimmen zur Formnext 2022

Annina Schopen,

David Soldan, 3D post processing technology

Vom 15. bis 18. November findet in Frankfurt die Formnext 2022 statt. AMI hat unter den Ausstellern nachgefragt: Welche Trends sehen Sie im 3D-Druck und welche Highlights zeigen Sie zur Formnext?

David Soldan, Head of AM Solutions – 3D post processing technology © 3D post processing technology

Welche Trends sehen Sie im 3D-Druck?
Ein gewichtiges Thema ist hier die Nachbearbeitung. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass bei vielen Anwendungen die meist manuellen Nachbearbeitungsschritte bis zu 50 % der gesamten Stückkosten eines additiv gefertigten Teils ausmachen können. Und genau das ist der Knackpunkt. Denn um die additive Fertigung wirtschaftlicher zu machen und es als Produktionsverfahren jenseits vom Prototyping zu etablieren, müssen die Kosten gesenkt werden. Es geht also darum, den Zeit- und Kostenaufwand für die manuellen Nachbearbeitungsschritte zu verringern und gleichzeitig ein wachsames Auge auf die unablässige Notwendigkeit von Präzision und Wiederholbarkeit in der Produktion zu haben. Und genau hier setzen wir mit unseren Lösungen von AM Solutions an.

Welche Highlights zeigen Sie zur Formnext?
Wir zeigen eine breite Palette an Lösungen, die eine Vielzahl von Nachbearbeitungsvorgängen für additiv gefertigte Teile aus Kunststoff, Metall und Harz ermöglichen. Unsere S1 Wet kann beispielsweise Metall- oder Kunststoffteile - einzeln oder in Chargen - gleichzeitig reinigen und glätten. Sie besticht durch eine geringe Stellfläche und ein integriertes Strahlmittelreinigungs- und Recyclingsystem. Ein enormer Vorteil ist zudem, dass das Nassstrahlen nicht den ATEX-Vorschriften unterliegt, da keine Staubexplosionsrisiken auftreten.

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Ein weiteres Highlight ist unsere S2. Sie ist die perfekte Lösung für das Reinigen und Oberflächenfinish von additiv gefertigten Kunststoffteilen aus pulverbettbasierten Druckverfahren. Durch voll automatisierte Prozesse inklusive schonendem Teilehandling dank eines speziellen Schlaufenbands und Werkstückausgabe sowie kurzer Zykluszeiten kann eine kompakte S2 den Output mehrerer Drucker gleichzeitig nachbearbeiten. Gleichzeitig gewährleistet das Monitoring des Strahlprozesses reproduzierbare Strahlergebnisse und stets gleichbleibende Qualität.


David Soldan, Head of AM Solutions – 3D post processing technology

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