Aussteller-Stimmen zur Formnext 2022

Annina Schopen,

Stefan Bamberg, Wibu-Systems

Vom 15. bis 18. November findet in Frankfurt die Formnext 2022 statt. AMI hat unter den Ausstellern nachgefragt: Welche Trends sehen Sie im 3D-Druck und welche Highlights zeigen Sie zur Formnext?

Stefan Bamberg, Senior Key Account & Partner Manager, Wibu-Systems © Wibu-Systems

Welche Trends sehen Sie im 3D-Druck?
Die Herausforderung beim 3D-Druck ist, dass jedes 3D-Objekt in gleicher Qualität in beliebiger Stückzahl gedruckt werden kann, sofern es kein Schutzkonzept gibt und die originalen Daten in die falschen Hände kommen. Wir von Wibu-Systems rechnen damit, dass das Thema Schutz des geistigen Eigentums bei 3D-Objekten immer stärker an Bedeutung gewinnt. Die Unternehmen überlegen viel intensiver, wie sie im 3D-Druck profitable Geschäftsmodelle aufbauen können.

Welche Highlights zeigen Sie zur Formnext?
Zusammen mit Daimler Buses und dem 3D-Druckhersteller Farsoon Technologies haben wir auf Basis unserer Codemeter-Technologie ein System auf den Markt gebracht, das den Schutz der digitalen Objektdaten sicherstellt und eine Monetarisierung über unser im Markt bewährtes Lizenzmanagementsystem ermöglicht. Nicht nur in der Automobilindustrie entsteht dadurch ein riesiges Potenzial, das heutige konventionelle Ersatzteilgeschäft zu revolutionieren. Sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht ist es sinnvoll, wenn die benötigten Teile erstellt werden, wann und wo diese benötigt werden. Der Kunde benötigt lediglich einen von Farsoon zertifizierten Drucker und die entsprechenden Lizenzen für die Druckvorbereitung und den Druck, und schon können sie die benötigten Teile in der gewünschten Stückzahl selbst oder bei einem Servicepartner vor Ort drucken lassen.

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Stefan Bamberg, Senior Key Account & Partner Manager, Wibu-Systems

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