Aussteller-Stimmen zur Formnext 2022

Annina Schopen,

Brian Alexander, Solvay

Vom 15. bis 18. November findet in Frankfurt die Formnext 2022 statt. AMI hat unter den Ausstellern nachgefragt: Welche Trends sehen Sie im 3D-Druck und welche Highlights zeigen Sie zur Formnext?

Brian Alexander, Global Business Development Manager Additive Manufacturing, Solvay © Solvay

Welche Trends sehen Sie im 3D-Druck?
Die entscheidenden Vorteile der additiven Fertigung (AM) liegen in der Materialleistung, konsistenter Verarbeitung und innovativem Design. Solvay ist auf hochleistungsfähige Materiallösungen spezialisiert. Wenn unsere Kunden also nicht die gleiche Materialleistung erhalten, die sie bei traditionellen Verarbeitungstechniken erwarten, würde dies die AM-Akzeptanz beeinträchtigen. Im Hinblick auf konsistente Verarbeitung sehen wir eine kontinuierliche Verbesserung von 3D-Druckern hin zur Kompatibilität mit Hochtemperaturpolymeren bei stabilem Wärmemanagement und mit integrierter Sensorik. Verbesserte Simulationstools und die Erzeugung digitaler Zwillinge von AM-Materialien haben im Markt der rasant voranschreitenden Elektromobilität zu neuen Anwendungen mit optimiertem Design geführt.

Welche Highlights zeigen Sie zur Formnext?
Auf der Formnext präsentiert Solvay mehrere neue Highlights, darunter die Einführung vollkommen neuer AM-Hochleistungspolymere (HPPA- und PAEK-Typen), die gezielt entwickelt wurden, um aktuelle Marktlücken bei thermomechanischen Eigenschaften und Recyclebarkeit zu schließen. Hervorgehoben wird auch Bedeutung von AM-Partnerschaften durch das Update des Solvay Printer Evaluation Program (SPEP) zur Auswahl des bestgeeigneten 3D-Druckers unter Einbeziehung von Materialeigenschaften jenseits derer für Spritzguss Anwendungen. Außerdem zeigen wir neue Anwendungen aus aktuellen Einsatzbereichen unserer AM-Materiallösungen.

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Brian Alexander, Global Business Development Manager Additive Manufacturing, Solvay

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