19. Rapid.Tech 3D

Marie Saverino,

Die Zukunft der Additiven Fertigung

Die Rapid.Tech 3D hat ihren Ruf als zukunftsweisendes Event der AM-Szene auch in ihrer 19. Auflage bestätigt. Rund 2.700 Gäste aus dem In- und Ausland besuchten vom 9. bis 11. Mai den Fachkongress mit mehr als 70 Expertenvorträgen in neun Branchen- bzw. Technologieforen sowie die Fachausstellung mit 93 Ausstellerpräsentationen.

© Messe Erfurt

Bis zum dritten und letzten Tag bot die Rapid.Tech 3D auch 2023 ein spannendes Programm. Der Vortrag von Dr. Steffen Beyer, Manager SprayLab Additive Manufacturing & Industrialization Expert bei der Ariane Group, führte die Zuhörenden hoch hinaus. Er sprach über Direct Energy Deposition (DED)-Prozesse zur Herstellung von Brennkammerkomponenten für Raketentriebwerke. Damit sollen zukünftig die für die europäische Raumfahrt essenziellen Ariane-Raketen günstiger als bisher ins All kommen. Die DED-Prozesse sowie weitere AM-Verfahren sind Schlüsselbausteine, um die Triebwerkskosten von derzeit zehn auf eine Million Euro zu drücken. Ein hartes Ziel, das nur mit disruptiven Technologien zu erreichen sei, betonte Dr. Beyer.

Noch viele Hürden bei der additiven Bildung

Viele Hürden sind ebenso noch für eine erfolgreiche Aus- und Weiterbildung in der additiven Fertigung zu nehmen, um Angebote und Nachfragen passgenau zusammenzubringen. Das verdeutliche eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Industrie und Bildung, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA und dem Netzwerk Building 3D.

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Zusammenarbeit mit dem VDMA für 2024 gestartet

Am Rande der Veranstaltung fanden außerdem umfassende Gespräche mit dem Vorstand und der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing des VDMA sowie der Messe Erfurt zur Vorbereitung der Veranstaltung 2024 statt. Die Arbeitsgemeinschaft AM wird sich intensiv in die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses und der Fachausstellung einbringen.

Wechsel an der Spitze des Fachbeirats

Das Thema Bildung und Qualifizierung wird auch weiterhin auf der Rapid.Tech 3D zu Hause sein. Dafür sorgt nicht zuletzt der Fachbeirat der Veranstaltung. Hier fand im Rahmen der Abendveranstaltung am 10. Mai eine „Staffelstabübergabe“ statt. Der langjährige Fachbeiratsvorsitzende für den wissenschaftlichen Bereich, Prof. Dr. Gerd Witt von der Universität Duisburg-Essen, wurde mit großem Dank für sein Engagement verabschiedet. Seine Position nimmt nunmehr Prof. Dr. Christian Seidel von der Hochschule München ein. Gemeinsam mit dem Stratasys-Manager Michael Eichmann, der von der ersten Rapid.Tech 3D an die Industrie-Kompetenz an der Spitze des Beirats einbringt, bildet er das neue Vorsitzenden-Duo. Prof. Witt wird sich als Ehrenvorsitzender weiterhin in die Rapid.Tech 3D einbringen.

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