CAD-Konverter

Spielend konvertiert

Die Übernahme systemfremder Konstruktionsdaten bringt häufig Probleme für bearbeitende Betriebe mit sich. Mit zunehmender Komplexität der gefertigten Bauteile sind auch die Anforderungen an die Konvertierungsprogramme gestiegen. Vor diesen Problemen stand auch die Firma Wilhelm Lippold Sonderwerkzeugbau und mechanische Bearbeitung. Eine preisgünstige Lösung mit hohem Funktionsumfang fand das Unternehmen mit dem Programm CADdoctor von Camtex.

Spielend konvertiert

Firmen im Bereich der mechanischen Bearbeitung erhalten häufig von ihren Kunden CAD-Daten. Nun stehen sie vor dem Problem, diese in ihr eigenes System überführen zu müssen. Dazu benötigen sie eine geeignete und zuverlässige Software zur Konvertierung und gegebenenfalls Reparatur der eingehenden Konstruktionsdaten. So auch die Firma Wilhelm Lippold Sonderwerkzeugbau und mechanische Bearbeitung. Das Unternehmen ist auf Entwicklung und Konstruktion, mobile 3D-Messtechnik, Rapid Prototyping und Reverse Engineering spezialisiert. Der Handwerksbetrieb wurde im Laufe der Jahre immer weiter modernisiert. Nachdem CNC-Maschinen und 3D-CAD eingeführt wurden, waren die Konstruktionsaufgaben immer komplexer geworden. Um zugelieferte Daten weiterverarbeiten zu können, suchte Wilhelm Lippold nun nach einer passenden Konvertierungs-Software.

Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller war das Unternehmen bereits zuvor in die Situation gekommen, externe Konstruktionsdaten aus dem CAD-System Catia V5 für die Weiterverarbeitung im eigenen Hause konvertieren zu müssen. Das System war zu dieser Zeit das von den Herstellern am häufigsten eingesetzte. Die Übernahme fremder CAD-Daten war in der Vergangenheit aufgrund fehlender Kompatibilität häufig ein Problem. „Unser Wunsch war es, einen Catia-Konverter direkt in unser SolidWorks zu integrieren“, erinnert sich Udo Gehrmann, Fertigungsleiter bei Wilhelm Lippold. Für diese Anforderung bot Camtex eine Lösung mit seinem Datakit-Konverter-Plugin.

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Als die zugelieferten Datensätze durch die abgebildeten Details immer größer und komplexer wurden, gelangte der Datakit-Konverter jedoch an seine Grenzen. „Die Software konnte die zunehmend größeren Datensätze nicht mehr bewältigen, und auch die erzeugbaren Ergebnisse entsprachen den inzwischen gestiegenen Anforderungen nicht mehr“, sagt Gehrmann. Die Funktionalität steht für ihn an erster Stelle. „Eine Software muss fehlerfrei funktionieren. Eine günstige Lösung nützt nichts, wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllt. Trotzdem müssen Preis und Leistung in einer vernünftigen Relation stehen.“ Deshalb hat Wilhelm Lippold genau analysiert, welche Anforderungen zu erfüllen sind und wie sich eine Lösung im definierten finanziellen Rahmen realisieren lässt.

Neue Wege zur Datenkonvertierung

CADdoctor mit deutscher Benutzeroberfläche. (Bilder: Camtex)

Die Fachleute verglichen verschiedene Software-Lösungen unterschiedlicher Hersteller. Dabei stand die Funktionalität im Vordergrund, aber auch finanzielle Aspekte spielten eine wichtige Rolle. Nach Abwägung aller Argumente fiel die Wahl des Unternehmens auf den CADdoctor SX von Camtex. Die Software ist Teil der Prozesskette und erlaubt es, externe Daten anzunehmen und bei Bedarf zu reparieren. Neben der Aufbereitung von Fremddaten wird der CADdoctor bei Wilhelm Lippold auch für die so genannte Simplifikation, also die Erzeugung von Hüllgeometrien und die Reparatur von Zwischenständen aus der eigenen Konstruktion genutzt.

Die Konstruktion ist ein aufwendiger Prozess. Der CADdoctor sichert einen sauberen Datensatz am Beginn der Prozesskette. Dadurch reduziert das Programm Nacharbeiten und Korrekturbedarf zu einem späteren Zeitpunkt. Während bei seiner Einführung hauptsächlich Catia-Daten verarbeitet wurden, ist dieser Anteil durch die Umstellung bei den Automobilherstellern auf Siemens NX bei Wilhelm Lippold auf nahezu null gesunken. Mittlerweile kommt sie Software für die Konvertierung der Dateitypen STEP, STL und Parasolid zum Einsatz.

„Der CADdoctor gibt uns die Möglichkeit, in einem ständig komplexer werdenden Umfeld innerhalb kürzester Zeit und im eigenen Haus praktisch alle Probleme zu lösen, die im Zusammenhang mit Konstruktionsdaten auftreten“, sagt Gehrmann. Zusätzlich zu den Möglichkeiten, die das Programm im Umgang mit CAD-Daten bietet, haben Service und Support die Anwender von Wilhelm Lippold überzeugt. „Aufträge in Konstruktion und Fertigung werden immer zeitkritischer, und bei einem akuten Problem steht uns bei Camtex immer sofort ein Ansprechpartner zu Seite“, betont der Fertigungsleiter. Somit bietet CADdoctor dem Unternehmen mit seiner einfachen Bedienbarkeit alle für seine Anforderungen benötigten Funktionen und trägt dazu bei, den Produktionsprozess zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. am

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